Analog ist geil !

Einen abgelaufenen Diafilm, eine Kamera mit einem Stativ und eine Liveband (…No Worries, Mate! ). Dann die Spannung nach der Entwicklung zwischen Enttäuschung und anschließender Euphorie. Und so einfach, ohne Computerbearbeitung. Einfach geil !0008-Kopie 0022.jpgkopie 0031-Kopie 0033.jpgkopie

Ausstellung Gerhard Richter im Kunstbau München

Es war verboten in dieser Ausstellung zu fotografieren. Deshalb fotografierte ich aus der Ausstellung heraus auf die Rolltreppe, die durch eine Glasscheibe sichtbar ist und unter die Richterausstellung führt. Eifrig beobachtet von einem Aufpasser.

AlIMG_20131108_151838s ich mich zur Ausstellung auf dem Weg machte war ich mir nicht sicher, ob mich dieses Format anspricht. Mein Informationsstand: viele private Fotos aus dem Bestand von Richter selbst. Oft ist mir eine solche Aufmachung zu anstrengend und ich breche den Versuch ab mich durchzuarbeiten. Dieses mal war es anders. Schon nach wenigen Metern kleiner Bilder erkannte ich den Weg, der zu Richters Arbeiten führt. Mein Interesse Richter zu verstehen hob die Anstrengung auf. Eine ganze Wand im U-Bahnbereich gespickt mit kleinen Fotos. Sehr gut thematisch geordnet. Immer wieder die akribische Handschrift und Richters suche, die Themen der Fotos umzusetzen. Beeindrucken für mich seine Systematik. Die Wirkung seiner Bilder im Raum versuchte er skizzenhaft darzustellen und deren Effekt auszuloten. Dann wirkten seine Großformatigen Strips auf mich. Plötzlich erkannte ich, das es hiermit eine gerade Linie seiner Arbeiten bis hierher widerspiegelt. Richter ist für mich der Architekt der Maler. Immer wieder bezieht er den Raum für seine Arbeiten mit ein. Dies ist ein wichtiger Bestandteil seiner Arbeit. Seine Arbeiten und der Raum ( Innen und Außen) werden eins. Diese Ausstellung hat mich gefühlsmäßig sehr berührt.

Projekt mit Chris Uphues

Nachdem wir Chris über unser Projekt „Zusammenarbeit mit unbekanntem Künstler“ kennengelernt haben, sind wir gerade dabei an einem gemeinsamen Projekt zu feilen. Es wird eine Kombination aus unserer Technik – der Photomalerei – und seinen Herzen sein. Diesmal läuft es anders herum – wir holen seine Herzen aus der realen Welt in die Digitale.

GrillFEST – Bilder vom Wild Creatures Grillen

Wir arbeiten bereits das ganze Jahr an einem eigenen Grillbuch. Das Buch ist so aufgebaut, dass man damit komplette Feste bestreiten kann. Rezepte sind jeweils so ausgewählt und zusammengestellt, dass sie sich eigenen damit ein Fest auszurichten. Damit das ganze auch authentisch ist, entstehen die einzelnen Kapitel inklusive aller Photos auch jeweils bei einem Fest. Das Buch enthält also nur Rezepte, die sich bei einer Party bewährt haben. Chris (Koch und Rezepte), Daniel (Satz und Druck), Sandra und Horst (Photos), Dirk und Horst (künstlerische Gestaltung). Vor Kurzem hatten wir unser 2. Grillevent mit dem Titel „Wilde Kreaturen“. Es gab Antilopen-Burger, Perlhuhn in Senfkruste, Känguru mit Erdnusstopping und Jakobsmuschel-Spieße…

Hier einige Bilder:

Bis Ende des Jahres sollen noch fünf weitere Kapitel entstehen, die das Buch dann komplettieren. Ideal als Weihnachtsgeschenk!

Ausstellung „quattro vitali“ im Rathaus Gersthofen

Anregung, Toleranz, Auseinandersetzung und gegenseitige Wertschätzung bereichern unsere Gesellschaft und sind gerade in künstlerischer Hinsicht eine wichtige Voraussetzung für ein fruchtbares Miteinander. Unter diesem Aspekt formierte sich 2011 die Gruppe „QuARTett“. Gestern abend fand unter großer Anteilnahme die Ausstellung dieser 4 Künstler unterschiedlicher Kunstrichtungen statt. Fotografie von Horst Gatscher, Plastiken von Rita Mayer, Malerei von Elisabeth Röder und Kalligrafie von Ruth Wild. Jeder hat dabei seinen eigenen Stil und trotzdem oder gerade deshalb ergänzen sie sich und machten die Eröffnung zu einem spannenden Erlebnis.

Gersthofen

Der Augsburger Fotokünstler beschäftigt sich hauptsächlich mit analoger Farbfotografie und Lichtmalerei und verbindet damit grenzüberschreitend Fotografie und Malerei.          Die Plastiken und Objekte von Rita bestehen aus keramischen Massen, dazu auch Werkstoffe wie Stahl, Leder, Glas, Gewebe, Holz und andere pflanzliche Materialien. Farbe ist der direkte weg zu Gemüt und Emotionen und ein unverzichtbares Medium im kreativen Arbeiten von Elisabeth. Dabei entstehen facettenreiche neue Farbräume. Ruth verwendet Schrift als bildnerisches Element.In Ihren Arbeiten wird Schrift so weit aufgelöst, daß sie nicht mehr lesbar sein muß, sondern auch Zeichen oder nur Spur ist. Durch die unterschiedlichen Techniken und individuellen Auffassungen entsteht eine lebhafte Diskussion in dieser spannenden Präsentation. Eintauchen zu dieser Ausstellung ist noch bis zum 30.08. zu den Öffnungszeiten  des Rathauses möglich.